WINTER - DER REBSCHNITT

Der Rebschnitt ist der jährliche Rückschnitt des einjährigen Holzes bzw. der Korrektur des alten Holzes. Die Weinreben haben ihren Wachstum im Herbst eingestellt und befinden sich in der  sogenannten "Saftruhe". 

Durch den Rebschnitt werden die Voraussetzungen für das neue Weinjahr geschaffen und prägt die Qualität des Weines entscheidend mit. Es werden die alten Triebe entfernt und  somit Platz für Neue geschaffen. 

Wir schneiden meist einen langen Trieb, der wird "Strecker" genannt. Dieser enthält die Knospen bzw. "Augen", die im Frühjahr austreiben. Zusätzlich schneiden wir einen Zapfen, dieser enthält ein bis drei Augen.

Das alte Holz wird restlos entfernt und in jeder zweiten Reihe gesammelt. Diese werden dann in einem nächsten Arbeitsschritt mit dem Mulcher zerkleinert. Die Nährstoffe die die Reben im Laufe ihres Wachstums gesammelt haben, gelangen damit wieder in den Boden zurück.